Erstes Bayrisches Schloß Brunn
genau zwischen Nürnberg, Bamberg und Würzburg
Tel./Fax 09104 2482, e-Mail.
RUNDFUNK MUSEUM
Für Gruppenreisen immer offen!

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Vom Grammophon zum Fernseher.



Das Museum zeigt ca. 350 Geräte seines Fundus' chronologisch geordnet bis in die 60er Jahre auf einer Ausstellungsfläche von 250 Quadratmetern in acht Räumen. Dazu immer wieder Sonderausstellungen wie zum Beispiel
- Uher Tonbandgeräte,
- Autoradios,
- Funk Heinzelmann (seit 1.5.2010),
- Blue Screen Anlage komplett (seit 1.5.2010)
- und immer wieder besonders schöne Einzelstücke, die das Museum erwerben konnte oder die dem Museum für einige Monate zur Verfügung gestellt werden. Auf der Homepage berichten wir ständig über diese Neuigkeiten.

Der Rundfunk bis 1930
Der Rundfunk 1930 bis 1940
Der Rundfunk als Propagandainstrument
Der Rundfunk 1945 bis 1955
Der Rundfunk 1955 bis 1960
Bauteile, Prüf- und Meßgeräte
Studiotechnik
Das Fernsehen in Deutschland bis 1960

Rundfunk bis 1930:

Hier werden die Anfänge des Rundfunks in Deutschland dargestellt. Fast alle bekannten Geräte dieser Epoche sind zu sehen. Vom frühen Detektor der Nürnberger Firma Lumophon bis zum aufwendigen Achtröhrenempfänger der gleichen Firma von 1928. In diesem Raum kann der Besucher auch den sehr schönen Nachbau einer Lieben-Röhre von 1910 bewundern.

Rundfunk 1930 - 1940:

Es sind die absoluten Spitzenprodukte dieser Zeit zu sehen. Vom Ingelen Gigant bis zur wuchtigen Siemens-Truhe von 1937 (damaliger Preis fast 1500RM!). Der "Geographic" fehlt ebensowenig wie der "Herr im Frack". Genuß pur für Techniker wie Laien.

Rundfunk als Propagandainstrument:

Im dritten Reich wurde der Rundfunk zum Instrument der Manipulation. Der Volksempfänger wurde zum Gerät der Partei und die Firmen der Radioindustrie spielten gerne mit.
Diese Zusammenhänge deutlich zu machen ist uns ein wichtiges Anliegen

Rundfunk 1945 - 1955:

Durch den Weltkrieg wurde die deutsche Radioindustrie nahezu total zerstört. Außerdem lagen die wichtigsten Firmen im Bereich der russischen Besatzungszone.
Wie der Aufstieg der Nachkriegszeit zustande kam, soll in diesem Raum gezeigt werden. Neue Firmen und Produkte entstanden, zum Beispiel Grundig und Metz. Das neuentwickelte Tonbandgerät für den Heimgebrauch verdrängte die "Festspeicher" Schallplatte und Tefifon.
Besonders innovativ war die die deutsche Radioindustrie im entwickeln der neuen UKW-Technik.

Rundfunk 1955 - 1960:

Eine Wand von über 50 aufeinander gestabelter Radios symbolisiert das "Einheitsgesicht" der Radios aus dieser Zeit. Die ersten Nachkriegs-Autoradios werden gezeigt. Die Koffergeräte wurden immer kleiner (Transistor!) und zeigten immer buntere Farben. Aber auch die wuchtigen Musikschränke (oft mit Hausbar) erobern die Wohnzimmer und werden zum Statussymbol ihrer Zeit.

Röhren, Prüf- und Messgeräte:

Hier sind unzählige Röhren verschiedenster Entwicklungsstufen direkt nebeneinander ausgestellt. Besonders beachtenswert ist hierbei der Musterkoffer eines Röhrenverkäufers. Daneben sind auch einige Röhrenprüfgeräte zu sehen.

Studiotechnik:

Hier ist das erste Grundig-Fernsehauge und die letzte S/W-Kamera des ZDF zu sehen. Aber mittlerweile sind auch einige inzwischen nostalgische Farbfernsehkameras hinzugekommen.

Das Fernsehen in Deutschland bis 1960:

Dieser Raum erinnert an den wichtigen Anteil den Deutschland zur Entwicklung auch des Mediums Fernsehen beigetragen hat. Bereits 1884 meldete Paul Nipkow sein Patent der Bildzerlegung an, auf dem heute noch alle Fernseher und Monitore basieren.
Ein nur mit Plexiglas verkleidetes Fernsehchassis aus dem Jahre 1929 zeigt besonders gut seine Idee (und die Technik), ein Bild mittels einer rotierenden Scheibe in Zeilen und Punkte zu zerlegen.
Auch die entscheidende Rolle die Manfred von Ardenne an der Entwicklung der elektronischen Bildaufnahme und -wiedergabe spielte, wird hier verdeutlicht. Der Nachbau eines sog. Spiegelfernsehers, d.h. eines Gerätes mit senkrecht eingebauter Braunscher Röhre, bei dem das Bild über einen Spiegel betrachtet wurde, ist zu sehen.
Das erste Nachkriegs-Jahrzehnt der Fernsehgeschichte wird durch Geräte der Jahre 1950 bis 1960 dargestellt.

Copyright 2010 - Rundfunkmuseum Schloss Brunn - Das ideale Museum für Busreisen - genau zwischen Nürnberg, Bamberg, Würzburg